Wir über uns


Im März 1996 gründete sich in Bremen die Rudolf-Hengstenberg-Gesellschaft e.V..
"Zweck des Vereins ist es, das künstlerische Werk von Rudolf Hengstenberg zu pflegen und zu erhalten und dazu beizutragen, daß es in Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht wird", heißt es in § 1 der Satzung. Darüber hinaus soll ein Archiv über das Werk Rudolf Hengstenbergs aufgebaut werden. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken.
Der Maler und Graphiker Rudolf Hengstenberg (1894-1974) hat seit 1924 in Potsdam und seit 1943 in Bremen gelebt und ein umfangreiches Kunsterbe hinterlassen. In Bremen schuf er Kunstwerke im öffentlichen Raum und Arbeiten in öffentlichem Auftrag. Bis 1940 war er in Berlin und Potsdam auf vielen Ausstellungen, u.a. den Jahresausstellungen der Preußischen Akademie der Künste seit 1924 immer vertreten. Sein freies malerisches Schaffen, in einem sehr persönlichen, expressiven Realismus, ist wenig bekannt. In den 1920er und 30er Jahren näherte sich der Maler der Neuen Sachlichkeit, spätere Werke zeigen einen freien Spätexpressionismus.
Nach der Wiederentdeckung des Malers Rudolf Hengstenberg durch eine große Gedächnisausstellung Ende 1994 in der Brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam ist durch vielfältiges Kaufinteresse der Zusammenhalt des Nachlasses und sein Verbleib als Kulturgut in Bremen nun stark gefährdet. Durch eine gesicherte Unterbringung, wissenschaftliche Auswertung und öffentliche Vermittlung durch Ausstellungen und Publikationen will die Rudolf-Hengstenberg-Gesellschaft dem drohenden Verlust dieses Kulturgutes entgegenwirken und der Öffentlichkeit in Bremen und darüber hinaus dieses Kulturerbe erhalten. Dazu bittet sie alle Interessierten um Mithilfe. Werden Sie Mitglied in der Rudolf-Hengstenberg-Gesellschaft! Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt EUR 30,-.
Der Vorstand:
Ehrenvorsitzende:Lilli Hengstenberg ()
1. Vorsitzender:Dr. Jörn Barfod
2. Vorsitzender:Dr. Hagen Schmidtmann
Geschäftsführer:Carsten Jäger
Schatzmeister:Andreas Stehnken